Archive for Juli 2007

Zu früh / zu spät…

Juli 30, 2007

…das ist wohl ein Problem mit dem man sich permanent in seinem Leben herumärgern muss. Ständig ist man irgendwo zu spät oder irgendwas ist zu früh oder wie auch immer. Heute morgen hab ich dann festgestellt, dass ich entweder zu früh aus Schweden weg bin, oder dass das Tall Ships Race 2007 zu spät in Schweden Station gemacht hat.

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Denn das tut es gerade jetzt. Zwischen dem 9. Juli und dem 4. August machen sich die größten Segelschiffe der Welt auf ihre Reise über die Ostsee. Das Programm in Stockholm hörte sich ganz nett an:

Am 27. Juli erreichen die Segelschiffe Stockholm. Auch hier erwarten sie Publikum und Feierlichkeiten – und vielleicht sogar die Schirmherrin des Stockholmbesuchs, die schwedische Kronprinzessin Victoria.
Die Schiffe liegen am Stadsgårdskajen, an der Skeppsbron und am Skeppsholmen, wo auch für Unterhaltung und Verpflegung gesorgt sein wird. Am Sonntag, dem 29. Juli findet eine große Besatzungsparade durch die Stadt statt, deren Ziel der Kungsträdgården ist. Dort erwartet sie die Preisverleihung und auch für Unterhaltung wird gesorgt sein.
Am darauf folgenden Tag steht die Segelparade aus Stockholm auf dem Programm und am Dienstag, dem 31. Juli geht die Regatta wieder los, diesmal mit der letzten Etappe ins polnische Stettin.

Das hätte sich wohl gelohnt, wie man beim Anblick auf der Stockholm’schen Webcam gerade sehen kann. Vor der Stockholmer Kulisse machen die alten Damen schon was her. Jaja…

Junge komm bald wieder…

Cheers Matze

Von wegen Sub-Kultur…

Juli 26, 2007

Vom deutschen Vorzeigemeinungsblatt SPIEGEL bis hin zum Londoner NEW STATESMAN – Led Zeppelin und Black Sabbath sind nicht mehr die Wegbereiter einer „Proll- und Agressionskultur“. Metal erobert die Massen weltweit und auch die Feuilletons der sonst so Visions und Musicexpress konformen Meinungsblätter. Auf meiner geschätzen Seite www.blabbermouth.net stolperte ich just in dieser Mittagspause:

Daniel Trilling of the London, U.K.-based magazine New Statesman reports: Heavy Metal has long been sneered at by music snobs for being resolutely proletarian, often aggressive, and obsessed with macabre, occult imagery. Over its 40-year history, however, it has achieved a level of worldwide ubiquity rivalled only by that of hip-hop. This year, the Indian band PARIKRAMA were chosen to support IRON MAIDEN on two dates in their U.K. tour. Subir Malik, PARIKRAMA’s keyboard player and manager, tells me that heavy metal has „exploded“ in popularity in India in the past five years. „Even though a minority of Indians speak English, people here connect to rock music like crazy,“ he says.Metal also has a huge fan base in Latin America, where the Brazilian group SEPULTURA, in particular, have carved out a globally successful career by mixing fast and furious thrash metal with instrumentation and rhythms from Amazonian tribes. In Middle Eastern countries such as Iran and Egypt, metal is an illicit pleasure for teens who play gigs in each other’s basements, away from the watchful eye of censorious authorities. Even in Jamaica, an island you might think would be saturated by reggae and its offshoots, there is a nascent hard-rock scene.

Den kompletten Artikel gibt’s hier. Zum Spiegel Senf gelangt man hier. Welcome to the Jungle!

Hab ich’s doch geahnt…

Juli 23, 2007

Nachdem C.R. Matze diesen sehr wissenschaftlichen Beweis seiner Vorliebe für Destruction und Sodom dargelegt hat, muss wohl auch ich mich diesem Test unterziehen. Und siehe da – anstatt mit Onkel Tom und Schmier um die Häuser zu ziehen, geselle ich mich lieber zum ollen Chuck (RIP) und Onkel Akerfeldt. Auf Deutsch:

Ich bin: Death Metal

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Du bist Death Metal. Mit dem Kopf durch die Wand ist deine Maxime, keine Kompromisse, der Tod ist die einzige Gewissheit. Du betrachtest dich als Individualist und zeigst das auch jedem, der es wissen will (und denen, die es nicht wissen wollen erst recht). Andere halten dich wohl einfach für einen ziemlich abgefuckten Freak, mit deinem Verhalten und deinen… ähh extravaganten Vorlieben gibst du ihnen durchaus berechtigten Anlass dazu. Aber es gäbe nichts was dir mehr am Arsch vorbeiginge… bleibt nur die Frage warum du es nötig hast Internet-Tests wie diesen zu machen.
Dein etwas angepassterer Cousin ist Melodic Death Metal, dein hässlicher Bruder ist Grindcore.

Wacken 2.0!

Mal wieder Metal

Juli 23, 2007

Der Wacken-Countdown zählt unaufhaltsam die Tage runter. Zeit sich so langsam auf DAS metallische Fest der Republik vorzubereiten und sich Gedanken zu seinem Selbstbild zu machen. Und der beste Weg dazu ist einen Test zu absolvieren, der Dir nach tiefenpsychologischer Auswertung (natürlich durch Vollprofis) sagt welche Art von Metaller Du bist. Das meinige Ergebnis sah dann auch so aus:

Thrash

Du bist Thrash Metal! Du bist echt hart, Mann! Knüppelhart! Wahrscheinlich sind deine Hände von harter Arbeit (und Schlägereien? Gitarrenquälen?) gezeichnet, deine Arme tätowiert oder deine Stimmbänder ausgeschrien, von Whisky ruiniert. Auf jeden fall bist du laut, direkt und Veteran zahlreicher durchzechter Nächte. Aber du hast ein Problem : Die Achziger sind vorbei. Und zwar mittlerweile schon recht lang und irgendwie lässt deine Härte langsam nach… in mehr als einer Beziehung. Pass bloß auf, dass du nicht beim alten Eisen landest…

 Den Test gibt es dann hier bei Everengine.

Cheers!

C.M. Matze

Hardrock Halleluja

Juli 20, 2007

 

Freunde der Nacht, ich hab ja schon eh und je gesagt, dass die Schweden einen an der Waffel haben. Und jetzt ist Schweden auch ganz offiziell das Land der unbegrenzten Möglichkeiten für METALLER!

Laut Svenska Dagbladet ( http://www.svd.se/dynamiskt/inrikes/did_15867564.asp ), der schwedischen Entsprechung der Frankfurter Allgemeinen, hat es jetzt ein Metal-Fan geschafft seine musikalischen Präferenzen offiziell als eine Behinderung anerkennen zu lassen!

Folgender Sachverhalt im Kurzen: Roger Tullgren, 42 Jahre aus Hässleholm ließ sich von mehreren unabhängigen Psychologen bestätigen, dass seine äußere Erscheinung, das laute Hören seiner Musik, sowie seine ständige Abwesenheit durch Besuche von Konzerten (laut eigener Aussage hat er derer 300 im letzten Jahr besucht) hinderlich bei der Ausübung bzw. der Suche eines Jobs sind. Nun erhält er also von Staates Seite finanzielle Zuwendungen, die ihm erlauben weiterhin seiner musikalischen Leidenschaft zu frönen. Ebenso hat ihm sein neuer Arbeitgeber erlaubt auch an der Arbeit laut Musik zu hören und zu so vielen Konzerten zu gehen wie er möchte, solange er seine Arbeit an späterer Stelle nachholt.

In einer Aussage eines der Psychologen ist zu lesen:

Tullgren signed a piece of paper on which his heavy metal lifestyle was classified as a disability, an assessment that entitles him to a wage supplement from the job centre. „I signed a form saying: ‚Roger feels compelled to show his heavy metal style. This puts him in a difficult situation on the labour market. Therefore he needs extra financial help‘. So now I can turn up at a job interview dressed in my normal clothes and just hand the interviewers this piece of paper,“ he said.

Wahnsinn! Wir sollten überlegen ob wir uns alle zusammentun und eine Petition an das deutsche Sozialamt senden.

 Rock’n Roll!

C.R. Matze

Progressiv?

Juli 13, 2007

Zum spannenden Thema „was ist eigentlich progessiv“ hier noch ein kleiner Einwurf. Von Yes bis Opeth, von Pink Floyd bis Disillusion – progressiv heißt wohl nicht „schwer konsumierbar“ oder gar intellektuell, sondern schlicht und einfach sich abseits der ausgetretenen Pfade zu bewegen und Neues auszuprobieren. Ist nicht auch House manchmal progressive? Zum Vergleich, was ich unter Weiterentwicklung einordne, kann man sehr schön an einem etwas älteren Video der Leipziger Disillusion sehen. Schon etwas älter, aber sicherlich bezeichnend für den stilistischen Kurswechsel.

Don’t go any further!

Juli 10, 2007

Im Westen nichts neues. Doch im Osten regt sich was. Eine der besten Bands, die mir jemals untergekommen ist. Das Video muss ich hier einfach noch mal zur Schau stellen. Disillusion rules! Ohne wenn und aber!

Bildersegen

Juli 8, 2007

Nun sind sie so langsam da: erste Bilder von der großen Sause im Juni (rechts unter Editors Choice). Wahrheiten, Momentaufnahmen und auch tiefe Einblicke. Enjoy!file0821.jpg

The sound of the Underground…

Juli 7, 2007

Eines meiner Lieblingsthemen: wie true bis Du?

Thanks to Flo!