Archive for September 2007

Grenzübergreifendes Gebabbel…

September 26, 2007

In guter „alter“ Tradition gibt es heut mal wieder ein ernsteres Ereignis, oder zumindest ein ernstzunehmenderes! Heute, am 26. September, ist nämliche Europäischer Tag der Sprachen! Dieser Tag steht ganz unter dem Motto “ Celebrating linguistic diversity, plurilingualism, lifelong language learning“ und ist eine Initiative des Council of Europe und der Europäischen Union. Auf der dazugehörigen Homepage kann man die Beweggründe für diese Initiative nachlesen:

There have never been more opportunities to work or study in a different European country – but lack of language competence prevents many people from taking advantage of them. Globalisation and patterns of business ownership mean that citizens increasingly need foreign language skills to work effectively within their own countries. Europe is rich in languages – there are over 200 European languages and many more spoken by citizens whose family origin is from other continents. This is an important resource to be recognised, used and cherished. Language learning brings benefits to young and old – you are never too old to learn a language and to enjoy the opportunities it opens up. Learning other peoples‘ languages is a way of helping us to understand each other better and overcome our cultural differences.

Großartige Geschichte wie ich finde, denn wie so oft erweist sich Europa als Krippe und Hort unterschiedlichster und zahlreicher Kulturen – in diesem Fall halt Sprachkulturen.

Cheers! Med vanliga Hälsningar…

C.R. Matze

Ohne Worte…

September 24, 2007

Vielleicht habe ich Uppsala zu früh verlassen…

Lest hier!

Cheers

C.R. Matze

Everythin longer than everything else…

September 21, 2007

*Räusper*

Werte Freunde des brockenhaft dahingeworfenen Trivialwissens!

Heute bieten wir an: Wissenswertes aus dem musikalischen Bereich in der Kategorie „Wer den längsten hat“.

Einen der längsten Bandnamen trägt eine Band, die landläufig als „…And You Will Know Us By The Trail Of Dead“ bekannt ist. Deren originaler Name war nämlich:

The Clouds That Fondle Jagged Crags And Raging Storms Conspire And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Den längsten Albumtitel trägt hingegen die süße Fiona Apple mit dem hinlänglich bekannten Album „When the Pawn…“, dessen eigentlicher (vollständiger) Name wiefolgt lautet:

 When The Pawn Hits The Conflicts He Thinks Like A King What He Knows Throws The Blows When He Goes To The Fight And He’ll Win The Whole Thing `Fore He Enters The Ring There’s No Body To Batter When Your Mind Is Your Might So When You Go Solo, You Hold Your Own Hand And Remember That Depth Is The Greatest Of Heights And If You Know Where You Stand, Then You Know Where To Land And If You Fall It Won’t Matter, Cuz You’ll Know That You’re Right

Und Soundgarden ist die Band mit dem längsten Albumnamen, welches aus nur einem Wort besteht, nämlich:

Satanoscillatemymetallicsonatas

Kurzweilige Grüße,

C.R. Matze

\m/

Everything shorter than everything else…

September 19, 2007

 

Rockstars haben eine um einiges kürzere Lebenserwartung als der gute Klaus von nebenan. Dies ist die ernüchternde Wahrheit, die schon jeder erahnte, die jetzt aber in einer Studie an der John Moores University in Liverpool, Großbritannien, bewiesen wurde. Mal davon abgesehen, dass man lieber nicht darüber nachdenken sollte, welche Organisation eine Studie über die Lebenserwartung von Rockstars in Auftrag gab, oder dass ein früher Tod natürlich einiges zum Ikonenstatus eines Musikers beiträgt; sind das schockierende Neuigkeiten! Im Klartext bedeutet diese Studie, dass auch wir nun einen Traum begraben können, den so mancher Mann unterschwellig mit sich herumträgt – Rockstar zu werden.

Ein überzeugendes Argument der Studie: „In all, 100 stars died between 1956 and 2005 with US stars dying at 42 on average and those from Europe at 35.” Nun, so muss es dann wohl in der Musikerszene bald heißen “Short live Rock’n Roll”.

In diesem Sinne – live long and prosper!

P.S.: die Studie gibt’s hier.

pommesgabel.jpg

Schuldig in Namen der Anklage

September 18, 2007

Noch ein kleiner Nachschlag zum letzten Post. In den USA habe sie ja sowieso ein etwas anderes Verhältnis zum lieben (bösen) Gott. Ich war übrigens auf einer Taufe am Wochenende…

Aus dem aktuellen Spiegel.

Ein Abgeordneter des Parlaments im US-Staat Nebraska hat eine Strafanzeige gegen Gott gestellt. Ernie Chambers wirft dem Schöpfer vor, Angst zu verbreiten und „unter Abermillionen von Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror“ verursacht zu haben.

Lincoln – Eingereicht wurde die Klage im Bezirk Douglas. Chambers hält das dortige Gericht für zuständig, da Gott überall sei. Der Politiker will mit seinem Vorstoß nach eigenen Angaben die abstrusen Seiten des amerikanischen Rechtswesens deutlich machen, in dem jeder jeden verklagen könne.

Gott als Gegner habe er sich ausgesucht, weil er ohnehin religionskritisch eingestellt sei und während der Parlamentssitzungen die morgendliche Gebetsrunde schwänze, sagte Chambers. Der Schöpfer habe Wirbelstürme, Überschwemmungen und Tornados verursacht, erklärte der Politiker. Dies wolle er jetzt wenigstens mit einer Einstweiligen Verfügung stoppen.

Glaube ist gefährlich

September 12, 2007

Hallo Leute,

heute mal ein ernstes Thema. Man soll ja über Religion nicht streiten und ich habe das auch nicht vor. Nur habe ich gerade im aktuellen Spiegel einen Artikel entdeckt, der ganz gut einige meiner Argumentationen in Bezug auf Glauben wiedergibt. Nachdem ich in der DDR null mit Glaubensfragen in Berührung gekommen bin, habe ich mich später immer gewundert warum so viele Menschen der unterschiedlichsten Konfessionen so sehr an etwas eindeutig Menschengeschaffenes wie eine Gottheit glauben können. Noch viel schlimmer: der Glaube wurde und wird immer wieder als Rechtfertigung für grausames Handeln und Behinderung von Fortschritt und Wissenschaft missbraucht. Deshalb habe ich da immer eine klare Meinung vertreten: Religion / Glaube ist gefährlich. Bisher ist meine Argumentation immer wieder an dem Zusammenhang von Abendland /Kultur / Christliche Wertvorstellungen ins Stocken geraten. Sprich, ich kam immer dann ins Straucheln, wenn das Gespräch auf den Ursprung unserer modernen Zivilgesellschaft aus dem christlichen Glauben kam. Der Biologe Dawkins hat darauf eine verblüffend simple Antwort gefunden:

SPIEGEL: „Wenn Gott nicht existierte, wäre alles erlaubt“, meinte Dostojewski. Wo wären wir ohne die christliche Ethik?

Dawkins: Unsere heutige Ethik haben wir doch gar nicht aus der Bibel. Unsere Werte – Gleichberechtigung zum Beispiel oder das Verbot von Sklaverei und Folter – haben der Schrift nichts zu verdanken. Sie sind entstanden in einem liberalen Konsens, den wir mit allen Menschen teilen, die wir zivilisiert nennen. Wenn wir unsere Ethik wirklich aus der heiligen Schrift bezögen, wäre die Welt ein entsetzlicher Ort. Wie das Afghanistan unter den Taliban.

SPIEGEL: Was ist mit der Bergpredigt?

Dawkins: Auf die beziehen Sie sich nur, weil die Bergpredigt mit Ihrem modernen liberalen Konsens übereinstimmt, während das 5. Buch Mose dies nicht tut – es sagt uns nämlich, dass wir Fremdgängerinnen zu Tode steinigen sollen.

SPIEGEL: Jeder pickt sich also das aus der Bibel heraus, was ihm passt?

Dawkins: Genau. Wir würden uns wahrscheinlich schnell darauf einigen können, dass „Du sollst nicht töten“ ein gutes Gebot ist, „Du sollst dir kein Bildnis von mir machen“ hingegen ein ziemlich dämliches.

SPIEGEL: Aber vielleicht eignet sich der Glaube an einen Gott gut, um die Normen der jeweiligen Gesellschaft durchzusetzen?

Dawkins: Mit Bestechung und Angst, ja. Du bist ein guter Mensch, weil du Angst hast, dass Gott dich sonst bestraft. Falls das wahr wäre, falls die Menschen also nur aus Gottesfurcht gut wären, schiene mir das ziemlich unwürdig. Ich meine, würden Sie mit jemandem befreundet sein wollen, der nur aus Angst vor Gott gut ist?

Der gesamte Artikel ist sehr interessant. Er stellt auch die Frage, ob es vernünftig ist Kinder bereits als unmündige Menschen eine Glaubensdoktrin aufzuzwingen (wie z.B. die Taufe). Wen es interessiert, der liest hier!

Nachdenkliche Grüße

Christian

Collaborative Rockers

September 11, 2007

Wahre Freundschaft braucht keine großen Posen – ich find aber dass wir sie trotzdem ganz gut draufhaben!

collaborative-cheers.jpg

Bleibt dennoch die Frage ob Kerry King besser klampft als Du!

Tale of ROCK!°

September 5, 2007

Wahrer Metal braucht keine großen Posen! Und auf die Größe kommt es doch nicht immer an. Die Frage bleibt: Ist Kerry King (Slayer) ein besserer Gitarrist als îch?