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Equipment oder Hauptsache gut aussehen…

März 26, 2008

Es geht in die heiße Phase. Matze war am WE in Gelnhausen und wir haben die Ausrüstung begutachtet. Eine erste Liste: Pickel, Steigeisen, Eisschrauben, Neoprensocken, 50m Seil, Expressschlingen, Reepschnüre, diverse Karabiner, Gurte (Hüft- und Brust), Garmin eTrex Vista HcX GPS Gerät, und natürlich die anderen üblichen Sachen wie Klamotten, Zelt, Kocher, etc.

Weiterhin haben wir die ersten Geocaching Versuche mit dem GPS unternommen. Ganz lustig diese Eiersuche! Mittels einer kostenlosen Island MapSource Karte und den Wegpunkten von Dieter, konnten wir schon einmal eine ungefähre Route über den Skeidararjökull abstecken. Die Dinge verlieren ihre komplizierte Aura, wenn man sich einfach mit ihnen beschäftigt.

Zum Thema Sicherheit im Fels und Eis haben wir beschlossen, nicht nur auf die Kletterkurse und vorangegangenen Hochtoure (z.B. Pyrenäen 2002) zu bauen. Deshalb wird es wohl auch noch mal einen konkreten Spaltenbergungskurs als Privatstunde geben. Selbstredend, dass wir diesen wohl nicht vor der Tour im Eis machen können (wir fahren ja schon Ende Juni). Deshalb muss hier die Trockenübung herhalten. Eine Einstimmung geben wir uns dann am Gletscher –  vor der Querung. So der Plan. Jetzt überlegen wir noch, welchen Whisky wir mitnehmen und welche Platten wir auf die MP3 Spieler brennen…Eben die wirklich essentiellen Dinge!

Cheers

CR K. 

Route

Januar 20, 2008

Wir werden von der Ringstraße (bis da mit Bus von Reykjavik) den Gletscherfluss Núpsa furten und zum kleinen Birkenwäldchen Núpsstaðarskógur gehen. Dieses ist auf dem Sat-Bild der Startpunkt. Von da an geht’s quer durchs Hochland zum Gletschersee Grænalón. Hier kalbt der Gletscher Skeiðarárjökull als Teil des größten Europäischen Gletschers Vatnajökull in den See. Weiter packen wir dann diesen Gletscher an und versuchen ihn bis zum sagenumwobenen Tal Norðurdalur zu queren. Der Weg auf dem Gletscher entspricht dabei ungefähr 15 Kilometer. Jetzt sind wir im Nationalpark Skaftafell. Jetzt gilt es zur Nationalparkstation zu gelangen, von wo aus wir den Bus zurück in die Haupstadt nehmen werden. Veranschlagte Zeit für die Tour (rund 40 Kilometer): 4 Tage. Puffer haben wir 2 Tage. Es kann sicher sein, dass schlechtes Wetter oder Gelände uns dazu zwingen alternative Routen zu nehmen. Das wird vor Ort entschieden. Soviel erst mal dazu. Demnächst ein paar Infos zur Ausrüstung und Vorbereitung.

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Zurück nach 66° Nord

Dezember 19, 2007

Hallo.

Matze und ich planen im nächsten Jahr eine kleine Revivaltour durch Island. Es wird einige neue Herausforderungen geben. Die Vorbereitung wird wohl an dieser Stelle ein wenig ausgebreitet werden. Vielleicht möchten sich ja Gleichgesinnte ein paar Anreize holen. Schön wäre es auch, wenn alles wüsten wo wir sind.  Nur für den Fall…

More to come…

Vatnajokutll

Schuldig in Namen der Anklage

September 18, 2007

Noch ein kleiner Nachschlag zum letzten Post. In den USA habe sie ja sowieso ein etwas anderes Verhältnis zum lieben (bösen) Gott. Ich war übrigens auf einer Taufe am Wochenende…

Aus dem aktuellen Spiegel.

Ein Abgeordneter des Parlaments im US-Staat Nebraska hat eine Strafanzeige gegen Gott gestellt. Ernie Chambers wirft dem Schöpfer vor, Angst zu verbreiten und „unter Abermillionen von Erdbewohnern Tod, Zerstörung und Terror“ verursacht zu haben.

Lincoln – Eingereicht wurde die Klage im Bezirk Douglas. Chambers hält das dortige Gericht für zuständig, da Gott überall sei. Der Politiker will mit seinem Vorstoß nach eigenen Angaben die abstrusen Seiten des amerikanischen Rechtswesens deutlich machen, in dem jeder jeden verklagen könne.

Gott als Gegner habe er sich ausgesucht, weil er ohnehin religionskritisch eingestellt sei und während der Parlamentssitzungen die morgendliche Gebetsrunde schwänze, sagte Chambers. Der Schöpfer habe Wirbelstürme, Überschwemmungen und Tornados verursacht, erklärte der Politiker. Dies wolle er jetzt wenigstens mit einer Einstweiligen Verfügung stoppen.

Glaube ist gefährlich

September 12, 2007

Hallo Leute,

heute mal ein ernstes Thema. Man soll ja über Religion nicht streiten und ich habe das auch nicht vor. Nur habe ich gerade im aktuellen Spiegel einen Artikel entdeckt, der ganz gut einige meiner Argumentationen in Bezug auf Glauben wiedergibt. Nachdem ich in der DDR null mit Glaubensfragen in Berührung gekommen bin, habe ich mich später immer gewundert warum so viele Menschen der unterschiedlichsten Konfessionen so sehr an etwas eindeutig Menschengeschaffenes wie eine Gottheit glauben können. Noch viel schlimmer: der Glaube wurde und wird immer wieder als Rechtfertigung für grausames Handeln und Behinderung von Fortschritt und Wissenschaft missbraucht. Deshalb habe ich da immer eine klare Meinung vertreten: Religion / Glaube ist gefährlich. Bisher ist meine Argumentation immer wieder an dem Zusammenhang von Abendland /Kultur / Christliche Wertvorstellungen ins Stocken geraten. Sprich, ich kam immer dann ins Straucheln, wenn das Gespräch auf den Ursprung unserer modernen Zivilgesellschaft aus dem christlichen Glauben kam. Der Biologe Dawkins hat darauf eine verblüffend simple Antwort gefunden:

SPIEGEL: „Wenn Gott nicht existierte, wäre alles erlaubt“, meinte Dostojewski. Wo wären wir ohne die christliche Ethik?

Dawkins: Unsere heutige Ethik haben wir doch gar nicht aus der Bibel. Unsere Werte – Gleichberechtigung zum Beispiel oder das Verbot von Sklaverei und Folter – haben der Schrift nichts zu verdanken. Sie sind entstanden in einem liberalen Konsens, den wir mit allen Menschen teilen, die wir zivilisiert nennen. Wenn wir unsere Ethik wirklich aus der heiligen Schrift bezögen, wäre die Welt ein entsetzlicher Ort. Wie das Afghanistan unter den Taliban.

SPIEGEL: Was ist mit der Bergpredigt?

Dawkins: Auf die beziehen Sie sich nur, weil die Bergpredigt mit Ihrem modernen liberalen Konsens übereinstimmt, während das 5. Buch Mose dies nicht tut – es sagt uns nämlich, dass wir Fremdgängerinnen zu Tode steinigen sollen.

SPIEGEL: Jeder pickt sich also das aus der Bibel heraus, was ihm passt?

Dawkins: Genau. Wir würden uns wahrscheinlich schnell darauf einigen können, dass „Du sollst nicht töten“ ein gutes Gebot ist, „Du sollst dir kein Bildnis von mir machen“ hingegen ein ziemlich dämliches.

SPIEGEL: Aber vielleicht eignet sich der Glaube an einen Gott gut, um die Normen der jeweiligen Gesellschaft durchzusetzen?

Dawkins: Mit Bestechung und Angst, ja. Du bist ein guter Mensch, weil du Angst hast, dass Gott dich sonst bestraft. Falls das wahr wäre, falls die Menschen also nur aus Gottesfurcht gut wären, schiene mir das ziemlich unwürdig. Ich meine, würden Sie mit jemandem befreundet sein wollen, der nur aus Angst vor Gott gut ist?

Der gesamte Artikel ist sehr interessant. Er stellt auch die Frage, ob es vernünftig ist Kinder bereits als unmündige Menschen eine Glaubensdoktrin aufzuzwingen (wie z.B. die Taufe). Wen es interessiert, der liest hier!

Nachdenkliche Grüße

Christian

Tale of ROCK!°

September 5, 2007

Wahrer Metal braucht keine großen Posen! Und auf die Größe kommt es doch nicht immer an. Die Frage bleibt: Ist Kerry King (Slayer) ein besserer Gitarrist als îch?

Wenn mein Kind später Hip-Hop hört…

August 22, 2007

Moin und willkommen bei der Diskussion der Woche! Der Matze hat ein Fass ohne Boden aufgemacht. Selbst in der Kulturreihe „Hessen Zornig“ bei HR2 (ja ich höre HR2!) war das Thema Rap/Hip-Hop diese Woche ein Thema. Das Feature befasste sich sehr tiefgründig über die Herkunft der Rap Musik und kam zu der Erkenntnis, dass der „WAHRE“ deutsche Hip-Hop ja in Frankfurt geboren wurde. Nun ja, da hat es mich ja in die richtige Stadt verschlagen. Ich nehme das mal als missionarischen Ansatz. Außerdem kann ich schon beobachten, dass der momentane Trend hin zu alternativem Auftreten in der Öffentlichkeit selbst in der Stadt von Moses P. und Sabrina S. angekommen ist.gangsta2.jpggangsta2.jpg

Baggy Pants auf dem Rückzug, Röhren-Retro-Rocker-Jeans im Anmarsch. Allerdings wird damit in Zeiten des „Marketing ‘Till Death“ auch eine Subkultur aufgeweicht, so dass man sich heute auch nicht mehr über Rapper mit Totenköpfen und Lederjacke wundert. Moderne Zeiten… Ich werde mich wohl nie an das Thema Sprechgesang gewöhnen können, gönne aber jedem seine musikalische Fasson. Nur will ich damit auf der Straße nicht blöd angemacht werden. Dann doch lieber die bettelnden Punks als die pöbelnden Halbstarken mit schiefem Deckel auf dem Kopf. Nicht ohne Grund bin ich im StudiVZ in der Gruppe: „Wenn mein Kind später Hip-Hop hört…dann kommt es ins Heim!“

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Wolves emerge

August 14, 2007

Manchmal kommen die Dinge unerwartet. So auch im Falle des neuen Albums der norwegischen Elektronik Avantgardeure ULVER. Über die Anfänge als Black Metal Projekt bis hin zum kakophonisch vertrackten letzten Album BLOOD INSIDE ist es mit der Informationspolitik der Norweger immer ein wenig verzwickt gewesen. So ist auch diese Neuigkeit fast an mir vorbei gegangen. SHADOWS OF THE SUN ist das neue Album betitelt. Es soll das eingängigste Teil der Bandgeschichte sein. Natürlich frei von Humor und Sonnenschein…Wer wissen will, wie sich sowas anhört der schaut mal auf MySpace nach. Ich bin auf jeden Fall gespannt! Und so ein altes T-Shirt aus den 90ern suche ich auch noch. Wer also eins über hat…

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The more things change

August 12, 2007

So meine Lieben. Nicht nur dass die Überschrift für ein Machine Head Album steht, so zeigt sie doch auch, dass sich Festival Persönlichkeiten über die Jahre treu bleiben. Bis auf die Wuschel auf dem Kopf sind wir drei (die CR MATZE, ALEX und CHRISTIAN) unübersehbar unseren Idealen des wahren Stahls treu geblieben. Posen 2.0! Ach ja, das Bild unten ist jetzt 5 Jahre alt! Keep Rockin‘ and Hail to the true Steel! Prost! –> Nun ja, in 8 Tagen. Bin immer noch auf Tabletten…

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Black Metal Panda

August 6, 2007

Papa! - T-Shirt [Farbe: weiß]

Nachdem wir erlebt haben, dass eine Misantrophentruppe wie Immortal aus Bergen eine Menschenmasse von mehr als 50.000 Leuten unterhalten kann, muss hier auch ein mal ein ehrliches Statement über Black Metal gemacht werden. Hinter all seinem bösen Immage ist bestimmt auch Abbath (Sänger und Gitarrist) ein lieber Kerl, der seine Blumen gießt und selber abwäscht. Und weil wir gerade bei den Pandabären sind…

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